Am 4. Februar findet in Münster eine internationale Urankonferenz statt.
Im Mittelpunkt werden der weltweite Uranabbau, die Uranverarbeitung, die
Urananreicherung sowie die Brennelementefertigung stehen. Mehr dazu:
http://www.urankonferenz2012.de/
Die japanische Anti-Atom-Bewegung ruft für Samstag, den 11. Februar, zu
einer Großdemonstration in Tokio und zu weiteren Demos an AKW-Standorten
auf. Ganz bewusst finden diese Proteste nicht am 11. März, sondern einen
Monat früher statt, denn im März wird die Trauer um die Opfer des
Tsunamis im Mittelpunkt stehen und nicht die Atompolitik.
"Ausgestrahlt" ruft dazu auf, am 11.Februar in möglichst vielen Orten bundesweit
mit Mahnwachen die Verbundenheit mit den Protesten in Japan herzustellen
und dort gleichzeitig für die zentralen Proteste in Deutschland am 11.3.
(siehe unten) zu werben. Mit dem nächsten Newsletter folgt der Link zu
einem Formular, in das Ihr Eure Mahnwache eintragen könnt und zu einer
Karte, auf der alle geplanten Mahnwachen eingetragen werden.
Mehr dazu und zum Newsletter auf www.ausgestrahlt.de
In diesem Zusammenhang möchten auch Thomas Gambke (MdB der Grünen) und Jörg Raupach-Sumiya (seit 20 Jahren in Japan lebend und aktiv in der japanischen anti-AKW-Szene) um Ihre Unterstützung für eine weltweite
Unterschriftenkampagne für den Atomausstieg und die Energiewende in Japan bitten.
Bereits im Sommer letzten Jahres haben namhafte und international bekannte, japanische Persönlichkeiten wie der Nobelpreisträger für Literatur,
Kenzaburo OOE oder der Musiker Ryuichi SAKAMOTO unter dem Motto "Sayonara Nukes"
eine weltweite Petition initiiert, mit dem Ziel bis Ende März 2012 10 Millionen Unterschriften für den Atomaustieg und die Energiewende in
Japan zu sammeln. Die Petition ist an den japanischen Premierminister und das Zweikammerparlament (Unter- bzw. Oberhaus) gerichtet.
U.a. die Grünen und "ausgestrahlt" haben zur Unterstützung dieser Kampagne aufgerufen.
Die Bitten:
- Bitte sammeln Sie auf Ihren Mahnwachen aktiv Unterschriften.
- Bitte motivieren Sie die Mahnwachenteilnehmer, auch selbst Unterschriften zu sammeln.
Bitte senden Sie die Unterschriftenlisten im Original (Fax nicht möglich!)) an das
Organisationskommittee "Solidarität mit Japan – Sayonara Atomkraft"
c/o Dr. Thomas Gambke, Regierungsstraße 545, 84028 Landshut
Wir leiten diese dann gesammelt weiter an die japanischen Organisatoren.
Fragen bitte per Mail an sayonara-atomkraft@t-online.de oder joerg_raupach@yahoo.co.jp
Die deutschsprachige Unterschriftenliste sowie unterstützende Aufrufe zur japanischen Unterschriftenkampagne sind als pdf-Datei erhältlich.
Nähere Informationen auch auf der Homepage der japanischen Organisatoren unter: www.sayonara-nukes.org
Anbei noch zwei Videos zur Anti-Akw-Protesten in Japan zur Veranschaulichung
1. Demo am 19.9.2011 in Tokyo mit 60.000 Teilnehmern:
http://www.youtube.com/watch?v=dbsxzqz1Ahc
2. Sit-in der Fukushima-Frauen in Tokyo:
http://sayonara-nukes.org/2011/10/sitin/#more-753
Außerdem möchten wir Sie auf die "Global Conference for a Nuclear Power Free World" hinweisen, die am 14./15. Januar in Yokohama,
Japan mit etwa 12,000 Teilnehmern stattfand, u.a. mit Rebecca Harms, Grünen-Sprecherin im Europaparlament und Michael Sailer, Öko-Institut.
http://www.npfree.jp/english.html
Die zentrale Message: "Die japanische Anti-AKW-Bewegung organisiert sich und braucht unsere Unterstützung und Solidarität."
Vielen Dank für Ihre Unterstützung
152 Castor-Behälter mit Atommüll aus dem Versuchsreaktor in Jülich
sollen quer durch NRW ins Zwischenlager Ahaus gebracht werden.
AtomkraftgegnerInnen machen Druck auf Bundes- und Landesregierung, diese
Transporte abzusagen. Für den 25. Februar ist ein landesweiter
Autobahn-Aktionstag geplant. Der aktuelle Stand:
http://www.kein-castor-nach-ahaus.de/
http://www.westcastor.de/
Am Sonntag den 11. März wird in Gundremmingen (Bayern), Neckarwestheim
(BaWü), Gronau (NRW), Hannover (Niedersachsen) und Brokdorf
(Schleswig-Holstein) demonstriert, um deutlich zu machen, dass die
Gefahr mit dem "halben Ausstieg" von 2011 noch nicht gebannt ist. Je
mehr Menschen an diesem Tag auf die Straße gehen, um so klarer wird,
dass es keinen gesellschaftlichen Konsens über den Weiterbetrieb von AKW
bis 2022 gibt. Grenznah wird auch zu der Demo in Tihange (Belgien) und
zur Anti-Atom-Menschenkette im Tal der Rhone in Frankreich mobilisiert.
Mehr Infos demnächst im "ausgestrahlt"-Newsletter.
Mehr dazu und zum Newsletter auf www.ausgestrahlt.de