Im Umfeld von französischen Atomkraftwerken sind laut der sogenannten Geocop-Studie des französischen Medizin-Instituts Inserm zwischen
2002 und 2007 fast doppelt so viele Kinder unter 15 Jahren an Leukämie erkrankt wie im Landesdurchschnitt.
"Die Ergebnisse der neuen Studie aus Frankreich reihen sich ein in die Ergebnisse der Studien zum Leukämierisiko bei Kleinkindern im Nahbereich von
Atomkraftwerken aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz", erklärt der Wissenschaftler Dr. Alfred Körblein.
Die französische Studie ist für die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW ein weiterer Beleg für den Zusammenhang zwischen ionisierender Strahlung
und der Zunahme von Leukämieerkrankungen bei Kindern.
Hier gehts zum Artikel in der Saarländischen Online-Zeitung.
Bereits seit Juli 2009 fordert die IPPNW den Bundestag in einer Petition auf, den Strahlenschutz um Atomkraftwerke zu verbessern und dabei das
Risiko von noch ungeborenen Kindern im Mutterleib zu berücksichtigen.
Die Petition ist bis heute immer noch unbeantwortet und weiter "in der parlamentarischen Prüfung".
Zur Petition hier klicken.
Sonntag 11.03.12 gegen 14 Uhr – ZDF – Magazin: PLANET E
Filmbeitrag über Sinn und Unsinn eines Katastrophenschutzes und die Problematik der Jodtabletten bei einem atomaren Unfall am AKW Gundremmingen
(baugleicher Siedewasser-Reaktor, wie in Fukushima).
Die MitstreiterInnen aus der Region Gundremmingen werden im Film das eine oder andere Gesicht wieder erkennen.
Da aber die meisten von uns am 11.03.12 "auf der Strasse" sein werden: Der Filmbeitrag wird nach der Ausstrahlung über die ZDF-Mediathek abrufbar sein.
Hier gehts zur Sendung in der Mediathek.

Seit 17 Jahren werden im "Salzburger Fenster" von einer prominenten Jury die Salzburger des Jahres gewählt. Die ersten sechs werden dabei traditionell
von der Landeshauptfrau als "stille Helden für ihre unentbehrlichen Dienste im sozialen Umfeld der Gesellschaft" geehrt.
Hier gehts zum Artikel im Salzburger Fenster.
Wegen der Bedrohungen durch die Verbreitung von Atomwaffen und den Klimawandel sei der Zeiger nun auf fünf Minuten vor zwölf gerückt,
teilte die Zeitschrift "Bulletin of the Atomic Scientists" (BAS) mit, die 1947 die Doomsday Clock ins Leben gerufen hatte.
Die Entscheidung beruht auf einer Bewertung der Weltlage, an der sich 18 Nobelpreisträger beteiligt haben.
Hier weiter lesen.
Podiumsdiskussion
Do, 26.1.2012 / 19:30 Uhr / Black Box (Gasteig)
€ 5,–; erm. € 3,–
Seit den ersten Einsätzen von Uranmunition im Irak und in Südost-Europa warnen Wissenschaftler und Menschenrechtler davor,
dass der beim Angriff entstehende Uranstaub betroffene Gebiete über Jahrzehnte verseucht und die Menschen bedroht.
Der bekannte Strahlenbiologe der LMU München Professor Edmund Lengfelder erläutert die Risiken von Uranmunition.
Experten aus Politik, Militär und Medien diskutieren über Erfahrungsberichte, Verbindungen zu Deutschland und ein Verbot dieser Waffen.
(Handicap International e. V. München)
Zur Homepage.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der internationalen Münchner Friedenskonferenz statt. Den zugehörigen Flyer können sie hier herunterladen.
Der Film "Plug & Pray" mit Joseph Weizenbaum wird in der Fernsehfassung unter dem Titel "Von Computern und anderen Menschen" nun
im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.
Datum: 18. Januar 2012
Uhrzeit: 23.40 Uhr
Sender: Bayerischer Rundfunk
Weitere Informationen finden sie hier.
In Rajasthan, Indien, schult eine aussergewöhliche Schule Frauen und Männer auf dem Land – viele von ihnen Analphabeten – zu Solaringenieuren, Handwerkern, Zahnärzten und Ärzten in ihren eigenen Dörfern. Die Schule heisst Barefoot College ["Barfuss Schule"] und ihr Gründer, Bunker Roy, erklärt wie das funktioniert.
Direkt unter dem Fenster des Videos können sie die Sprache der Untertitel wählen sobald das Video läuft.
Das gesamte Team des Nuclear-Free-Future Award wünscht allen Unterstützern, Gleichgesinnten und Interessierten eine schöne Weihnachtszeit und guten Rutsch. In diesen letzten Tagen des Jahres gilt es sich zu erholen und zu sammeln, um dann 2012 wieder mit viel Energie an einer gemeinsamen nuklearfreien Zukunft zu arbeiten.
Die Zustände im Atomkraftwerk Fukushima sind wesentlich schlimmer als Betreiber und Regierung zugeben, berichtet der Journalist
Tomohiko Suzuki, der mehr als einen Monat undercover im Kraftwerk arbeitete.
Foto: Tomohiko Suzuki, in voller Schutzkleidung, nahe dem AKW Fukushima am 18. Juli. (© T. Suzuki)
Unser Nachbarland Polen will ein eigenes Atomenergieprogramm starten und
den, seit der Wende im Jahr 1989 bestehenden, Stopp für Atomkraftwerke
aufheben. Sogar der Einstieg in die Wiederaufarbeitung und in die
Schnelle-Brüter-Technologie sind beabsichtigt.
Im ersten Schritt wird ein Strategisches Umweltprüfungsverfahren (SUP)
durchgeführt, im Rahmen dessen auch deutsche Bürgerinnen und Bürger Stellung
beziehen können. Wir wollen diese Chance nutzen und schon jetzt deutlich
machen, dass wir einer Erhöhung unseres Atomrisikos nicht tatenlos zusehen
und uns mit allen Mitteln, die uns in der EU zu Verfügung stehen, zur Wehr
setzen werden.
Machen Sie mit! Beteiligen Sie sich an der Onlineaktion des Umweltinstituts gegen die
polnische Atomoffensive: Schicken Sie die Musterstellungnahme an die
polnischen Behörden und schreiben Sie an Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
damit sie unsere Forderungen unterstützt!
Hier können Sie aktiv werden.
Trotz Energiewende plant die Regierung weiterhin, Atomkraftwerke im Ausland über so genannte Hermesbürgschaften zu unterstützen.
Das bedeutet, dass deutsche Steuerzahler für Reaktoren in anderen Ländern haften. Geplant ist eine Hermesbürgschaft in Höhe von 1,3 Milliarden Euro für den Bau eines brasilianischen Atomkraftwerks
(Angra3) durch einen französischen Konzern (Areva). Die Pläne für den Reaktor Angra3 stammen aus den 70er Jahren, seit Jahrzehnten ruht der Bau. Die Technik ist längst veraltet.
Bis Januar 2012 können die Pläne noch verhindert werden.
Mehr Infos finden sie hier.
Foto: www.isomorph.it
Hans Grassmann
Sonnenspiegel in der Stadt
Vortrag im Rahmen des 5. Münchner Klimaherbstes
Mittwoch, 19. Oktober 2011, 19:30 Uhr
TU München, Arcisstaße 21, Hörsaal 2770
Wie Solarthermie dezentral selbst in unseren Breiten und auch im Winter funktioniert, zeigt der Physiker Hans Grassmann in diesem Vortrag.
Für seine "Linearspiegel" erhielt er u.a. den Nuclear-Free Future Award (NFFA) 2011.
Das System kommt ohne teure Parabolspiegel und ohne spezielle Thermoflüssigkeit aus.
Als Speichermedium dient erhitztes Wasser in einem unterirdischen 30m3-Tank.
Ideal sind die robusten Linearspiegel beim Neubau eines Eigenheims mit Garten.
Link: http://www.isomorph.it
Ende der 90er Jahre machte Grassmann sich in Fachkreisen unbeliebt, als er im Spiegel die Schließung der Großforschungsanlage DESY forderte.
Nach wie vor plädiert er dafür, die Unsummen, die für Teilchenbeschleuniger und dergleichen ausgegeben werden,
umzuwidmen und die Gelder den tausend besten europäischen Physikstudenten zur Verfügung zu stellen.
Wie der fränkische Querdenker sich das im Detail vorstellt, wird er in der Diskussion mit dem Publikum sicher gerne erläutern.
Veranstalter: Ringvorlesung Umwelt der TU München in Kooperation mit dem NFFA
Info unter T 089/28922990 o. 089/28659714
Eintritt frei
Lesen sie die volle Ankündigung hier.
Nach Fukushima: Strahlen-Grenzwerte für Lebensmittel bieten keinen ausreichenden Gesundheitsschutz –
foodwatch und IPPNW fordern drastische Absenkung – Report über gesundheitliche Risiken radioaktiv belasteter Nahrung vorgestellt
Die Strahlen-Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel in der EU und in Japan bieten keinen ausreichenden Gesundheitsschutz.
Die Bevölkerungen sind unnötig hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt.
Zu diesem Ergebnis kommt der Report "Kalkulierter Strahlentod – Die Grenzwerte für radioaktiv verstrahlte Lebensmittel in EU und Japan",
den die Verbraucherorganisation foodwatch und die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW)
heute in Berlin vorgestellt haben.
Der Report basiert auf einem Gutachten von Thomas Dersee und Sebastian Pflugbeil (Gesellschaft für Strahlenschutz).
Die vollständige Presseerklärung rund um den Report finden sie hier.
Der Report selbst kann hier heruntergeladen werden.
weitere Links :
IPPNW
Foodwatch
E-Mail Aktion für niedrigere Grenzwerte
Der Beitrag aus dem schweizer Fernsehen zeigt, dass die schweizer Konzerne Axpo und Alpiq nich nur Uran aus Mayak, sondern auch aus Seversk beziehen.
Die Zustände dort sind denen in Mayak sehr ähnlich.
Passend zum Thema: ein Interview mit Rosatom Sprecher Igor Konyschev, ebenfalls im schweizer Fernsehen.
zum Interview
Für Interessierte haben wir außerdem einen wissenschaftlichen Artikel aus der "Science" über Kontamination durch Radioisotope aus Seversk bereitgestellt.
Zum Download (nur englisch).
Sehr geehrte Frau Landeshauptfrau,
sehr geehrter Herr Umweltlandesrat,
sehr geehrter Herr Energielandesrat!
Wir ersuchen Sie um Kenntnisnahme untenstehenden Offenen Briefes und darum, das Ihnen mögliche zu tun, um umgehend die österreichische Bundesregierung
in deren hoffentlich vorhandenem Willen zu stärken,
die beabsichtigte Bevormundung der "atomfreien" und ausstiegsorientierten EU-Staaten ohne Wenn und Aber zurückzuweisen.
Daß die Lektion aus Fukushima sein soll, den bereits unglaublichen Privilegien der Atomindustrie in der Europäischen Union insbesondere aufgrund des
EURATOM-Vertrages eine Art Generalprivileg hinzuzufügen, konterkariert jegliche Vernunft (die bekanntlich wenigstens aus Schaden klug wird).
Mit unserem Dank für jegliche entsprechende Initiative und der Bitte um Mitteilung davon verbleibe ich
freundlich grüßend
f.d. PLAGE: Heinz Stockinger, Obm.
zum offenen Brief geht es hier.
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Die diesjährigen Ehrenpreise stammen beide von der Künstlerin Cornelia Hesse-Honegger. In Le Monde diplomatique erschien im August ein Artikel über sie.
Zum Artikel gehts hier.
Unsere Freunde von Democracy Now! schrieben uns :
I am writing to you because I thought you would be interested in
Democracy Now!'s special interview with Greg Mitchell, author of
"Atomic Cover-Up: Two U.S. Soldiers, Hiroshima & Nagasaki and The
Greatest Movie Never Made," on the occasion of the 66th anniversary of
the U.S. atomic bombing of Nagasaki. They discuss the cover up and the
U.S. propaganda following Hiroshima and Nagasaki, as well as the
U.S.'s current nuclear weapons policy and Japan's nuclear
infrastructure.
Mehr...
Endlich ist es soweit. Der Nuclear-Free Future Award nimmt jetzt auch Online-Spenden entgegen.
Dieser kleine Button weist den Weg :
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| Joan Wingfield (links im Bild) | Inge Lindemann |
| Zum Nachruf für Joan Wingfield (von Claus Biegert und Dave Sweeney) |
Zum Nachruf für Inge Lindemann (von Claus Biegert) |
Endlich ist es soweit. Das NFFA Ebay Projekt geht in die erste Auktionsrunde. Schon eine ganze Zeit lang sammeln wir Sachspenden, um diese dann für den guten Zweck zu verkaufen/versteigern. Doch während das bisher noch meistens andere für uns übernehmen mussten, hat der NFFA mittlerweile einen eigenen Auftritt bei Ebay, um alle Verkäufe selbst in der Hand zu haben und auch dort auf unsere Sache aufmerksam zu machen.
Unser Ebay Profil mitsamt allen laufenden Auktionen sehen sie hier.
Schauen sie rein und steigern sie mit. Weitere Sachspenden sind natürlich auch herzlich willkommen, um den Strom nicht abreissen zu lassen. Kontaktieren Sie uns gerne
per Mail, Telefon oder Post. Wir holen die Spenden auch gerne bei Ihnen ab.
Doch bitte berücksichtigen Sie, dass das auch für uns mit einem gewissen Aufwand verbunden ist.
Die Spenden sollten daher schon einen gewissen Wert haben, denn unsere Arbeitskraft ist zu limitiert um zum Ersatz für die die Fahrt zum Wertstoffhof zu werden.
Nach uns die KernschmelzeDer große Philosoph Robert Spaemann weist nach: Die Nutzung der Atomkraft ist ein Verbrechen.
Seit über 50 Jahren spricht sich der Philosoph Robert Spaemann ausdrücklich gegen die Nutzung der Atomenergie aus. Als einer der
führenden Skeptiker in dieser Debatte fühlt sich Robert Spaemann weniger durch politische Programme zu seiner Stellungnahme veranlasst,
als vielmehr – philosophisch und theologisch – aus ethischen Gründen verpflichtet.
1. Aufl. 2011, 108 Seiten,gebunden ohne Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-94754-0
Klett-Cotta , 12,95 €
Zur Buchvorstellung des Verlages inklusive online Leseprobe und Möglichkeit zur Bestellung gehts hier.
Die Atomlüge
Getäuscht, vertuscht, verschwiegen: Wie Politiker und Konzerne die Gefahren der Atomkraft herunterspielen.
Brisante Fakten enthüllen: Die Atomkraftdebatte ist in Wahrheit eine lange Geschichte politischer Täuschungsmanöver.
Das lässt nur einen Schluss zu: Wir müssen abschalten – und zwar sofort.
Taschenbuch, Broschur, 224 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-60230-4
€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 15,50* (empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Heyne
Vorstellung, Leseprobe, sowie Bestellung hier bei randomhouse.de.
Als Hintergrundinformation zum Artikel schreibt Gordon Edwards :
Offizielle Behörden wie CSNC in Kanada oder die US NRC geben als Grenzwert für die allgemeine Bevölkerung eine Strahlendosis
von einem Millisievert pro Jahr vor.
Im Urin von 15 Bewohnern eines Dorfes bei Fukushima wurden jetzt mehr als 3 Millisievert gemessen.
Zum kompletten Artikel in der Japan Times gehts hier (englisch).
Am 3. Juli 2011 starb die Malerin Elisabeth Endres aus unserem Künstlerkreis nach kurzer schwerer Krankheit.
Zum Nachruf von Claus Biegert geht es hier.
Durch einen Tipp sind wir auf die Seite http://www.nuclearbanks.org
gestossen.
Hier wird grafisch sehr schön verdeutlicht welche Banken und Unternehmen Ihre Finger in verschiedensten Atomprojekten weltweit haben.
Defintiv informativ und sehenswert!
Vor kurzem haben wir eine sehr erfreuliche Mail der jungen Band "Berge" bekommen, die auf uns aufmerksam geworden sind und unsere Aktivitäten unterstützen.
Anlässlich der Katastrophe in Japan haben sie uns Ihren passenden Song "nach mir die Sinnflut" vorgestellt. Vielleicht wird is in Zukunft mal zu einer Zusammenarbeit kommen.
Für alle die mehr hören wollen gibt es hier
den Song "Wir schauen was passiert" kostenlos zum Download.
Im Mai und Juni gehen Berge deutschlandweit auf Tournee.
Update : Berge haben Ihre neue Single "Meer aus Farben" veröffentlicht.
Youtube-Link
Die Verleihung der Nuclear Free Future Awards 2011 in der Urania, Berlin war ein voller Erfolg. Für alle die nicht dabei sein konnten, oder die vielen Eindrücke nocheinmal mitnehmen möchten
stellen wir hier nach und nach Bild- und Tonmaterial zur Verfügung.
Die Bilder zu allen Preisträgern und zur Verleihung finden sie in der Presselounge unter Fotos.
Auszüge der Verleihung sind jetzt auch als Video auf dem NFFA Youtube Kanal zu sehen.
Diesen finden sie hier.
Achtung, die Videos sind zwischen 160 MB und nahezu 1 GB groß. Daher kann es eine Weile dauern bis sie vollständig geladen sind.
Außerdem kann die gesamte Verleihung als Audiofile in 3 Teilen bei Radio Dreyeckland oder hier bei uns heruntergeladen werden :
Die Reden sind je nach Herkunft der Redner deutsch oder englisch.
Die Reden gibt es auch zum Nachlesen. Leider liegen uns nicht alle Reden vor.
Wir bedanken uns für die großzügige Unterstützung bei der NFFA Preisverleihung 2011 in Berlin