Am 4. Februar findet in Münster eine internationale Urankonferenz statt.
Im Mittelpunkt werden der weltweite Uranabbau, die Uranverarbeitung, die
Urananreicherung sowie die Brennelementefertigung stehen. Mehr dazu:
http://www.urankonferenz2012.de/
Die japanische Anti-Atom-Bewegung ruft für Samstag, den 11. Februar, zu
einer Großdemonstration in Tokio und zu weiteren Demos an AKW-Standorten
auf. Ganz bewusst finden diese Proteste nicht am 11. März, sondern einen
Monat früher statt, denn im März wird die Trauer um die Opfer des
Tsunamis im Mittelpunkt stehen und nicht die Atompolitik.
"Ausgestrahlt" ruft dazu auf, am 11.Februar in möglichst vielen Orten bundesweit
mit Mahnwachen die Verbundenheit mit den Protesten in Japan herzustellen
und dort gleichzeitig für die zentralen Proteste in Deutschland am 11.3.
(siehe unten) zu werben. Mit dem nächsten Newsletter folgt der Link zu
einem Formular, in das Ihr Eure Mahnwache eintragen könnt und zu einer
Karte, auf der alle geplanten Mahnwachen eingetragen werden.
Mehr dazu und zum Newsletter auf www.ausgestrahlt.de
In diesem Zusammenhang möchten auch Thomas Gambke (MdB der Grünen) und Jörg Raupach-Sumiya (seit 20 Jahren in Japan lebend und aktiv in der japanischen anti-AKW-Szene) um Ihre Unterstützung für eine weltweite
Unterschriftenkampagne für den Atomausstieg und die Energiewende in Japan bitten.
Bereits im Sommer letzten Jahres haben namhafte und international bekannte, japanische Persönlichkeiten wie der Nobelpreisträger für Literatur,
Kenzaburo OOE oder der Musiker Ryuichi SAKAMOTO unter dem Motto "Sayonara Nukes"
eine weltweite Petition initiiert, mit dem Ziel bis Ende März 2012 10 Millionen Unterschriften für den Atomaustieg und die Energiewende in
Japan zu sammeln. Die Petition ist an den japanischen Premierminister und das Zweikammerparlament (Unter- bzw. Oberhaus) gerichtet.
U.a. die Grünen und "ausgestrahlt" haben zur Unterstützung dieser Kampagne aufgerufen.
Die Bitten:
- Bitte sammeln Sie auf Ihren Mahnwachen aktiv Unterschriften.
- Bitte motivieren Sie die Mahnwachenteilnehmer, auch selbst Unterschriften zu sammeln.
Bitte senden Sie die Unterschriftenlisten im Original (Fax nicht möglich!)) an das
Organisationskommittee "Solidarität mit Japan – Sayonara Atomkraft"
c/o Dr. Thomas Gambke, Regierungsstraße 545, 84028 Landshut
Wir leiten diese dann gesammelt weiter an die japanischen Organisatoren.
Fragen bitte per Mail an sayonara-atomkraft@t-online.de oder joerg_raupach@yahoo.co.jp
Die deutschsprachige Unterschriftenliste sowie unterstützende Aufrufe zur japanischen Unterschriftenkampagne sind als pdf-Datei erhältlich.
Nähere Informationen auch auf der Homepage der japanischen Organisatoren unter: www.sayonara-nukes.org
Anbei noch zwei Videos zur Anti-Akw-Protesten in Japan zur Veranschaulichung
1. Demo am 19.9.2011 in Tokyo mit 60.000 Teilnehmern:
http://www.youtube.com/watch?v=dbsxzqz1Ahc
2. Sit-in der Fukushima-Frauen in Tokyo:
http://sayonara-nukes.org/2011/10/sitin/#more-753
Außerdem möchten wir Sie auf die "Global Conference for a Nuclear Power Free World" hinweisen, die am 14./15. Januar in Yokohama,
Japan mit etwa 12,000 Teilnehmern stattfand, u.a. mit Rebecca Harms, Grünen-Sprecherin im Europaparlament und Michael Sailer, Öko-Institut.
http://www.npfree.jp/english.html
Die zentrale Message: "Die japanische Anti-AKW-Bewegung organisiert sich und braucht unsere Unterstützung und Solidarität."
Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Podiumsdiskussion
Do, 26.1.2012 / 19:30 Uhr / Black Box (Gasteig)
€ 5,–; erm. € 3,–
Seit den ersten Einsätzen von Uranmunition im Irak und in Südost-Europa warnen Wissenschaftler und Menschenrechtler davor,
dass der beim Angriff entstehende Uranstaub betroffene Gebiete über Jahrzehnte verseucht und die Menschen bedroht.
Der bekannte Strahlenbiologe der LMU München Professor Edmund Lengfelder erläutert die Risiken von Uranmunition.
Experten aus Politik, Militär und Medien diskutieren über Erfahrungsberichte, Verbindungen zu Deutschland und ein Verbot dieser Waffen.
(Handicap International e. V. München)
Zur Homepage
In response to Germany's expanded reliance on nuclear energy, Ursula Sladek created her country's first cooperatively-owned renewable power company.
mehr...
Tokyo – Long before the ghostly images of Fukushima's nuclear workers in white suits and gas masks appeared in newspapers and magazines around the world,
photographer Kenji Higuchi was recording the lives and risks of the industry's front-line laborers.
Lesen sie den vollen Artikel hier
Foto: www.isomorph.it
Hans Grassmann
Sonnenspiegel in der Stadt
Vortrag im Rahmen des 5. Münchner Klimaherbstes
Mittwoch, 19. Oktober 2011, 19:30 Uhr
TU München, Arcisstaße 21, Hörsaal 2770
Wie Solarthermie dezentral selbst in unseren Breiten und auch im Winter funktioniert, zeigt der Physiker Hans Grassmann in diesem Vortrag.
Für seine "Linearspiegel" erhielt er u.a. den Nuclear-Free Future Award (NFFA) 2011.
Das System kommt ohne teure Parabolspiegel und ohne spezielle Thermoflüssigkeit aus.
Als Speichermedium dient erhitztes Wasser in einem unterirdischen 30m3-Tank.
Ideal sind die robusten Linearspiegel beim Neubau eines Eigenheims mit Garten.
Link: http://www.isomorph.it
Ende der 90er Jahre machte Grassmann sich in Fachkreisen unbeliebt, als er im Spiegel die Schließung der Großforschungsanlage DESY forderte.
Nach wie vor plädiert er dafür, die Unsummen, die für Teilchenbeschleuniger und dergleichen ausgegeben werden,
umzuwidmen und die Gelder den tausend besten europäischen Physikstudenten zur Verfügung zu stellen.
Wie der fränkische Querdenker sich das im Detail vorstellt, wird er in der Diskussion mit dem Publikum sicher gerne erläutern.
Veranstalter: Ringvorlesung Umwelt der TU München in Kooperation mit dem NFFA
Info unter T 089/28922990 o. 089/28659714
Eintritt frei
Lesen sie die volle Ankündigung hier.
Die Spd-Bundestagsfraktion organisiert einen Vortrag mit Diskussion zum Thema "Uranabbau – der Beginn eines gefährlichen Irrwegs".
Die Journalistin und Filmemacherin Désirée von Trotha berichtet über das Leben der Menschen im Uranabbaugebiet der Republik Niger.
Die Veranstaltung findet am Montag, den 30.05.2011 um 19.00 Uhr im Kulturzentrum Merlin in Stuttgart statt.
Den Flyer zur Anmeldung erhalten sie hier als pdf.
Wir alle kennen den Satz "Small is Beautiful". Sein Schöpfer war der Ökonom und Ökologe Ernst Friedrich Schumacher.
Er war ein früher Warner vor der Nutzung der Atomkraft. Diesen Sommer wäre er 100 Jahre geworden. Zu seinen Ehren veranstaltet die E. F. Schumacher Gesellschaft
am Freitag, den 16. September 2011 in der Hochschule für Philosophie München ein Symposium.
Das Programm gibt es hier als pdf zum Download.
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Heinz Stockinger, österreichischer Aktivist der Platform gegen Atomgefahren PLAGE wurde am Sonntag den 10. April in der Urania, Berlin mit dem Nuclear Free Future Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
hier gehts zum ArtikelDer Beitrag wurde am Sonntag, 20. März 2011 in der Sendung
"Kulturjournal" um 18.05 Uhr im Programm Bayern 2
des Bayerischen Rundfunks gesendet.
Das vollständige Sendemanuskript kann hier als pdf heruntergeladen werden.
In der Kategorie WIDERSTAND sind es die russischen Aktivistinnen Nadezhda Lvovna Kutepova und Natalia Manzurova. Beide gehören zur Organisation "Planeta Nadezhd" (Planet der Hoffnung) in der verstrahlten, vergessenen Region, anderthalb tausend Kilometer südlich von Moskau, wo seit einem atomaren Unfall in einer Atomwaffenfabrik (1957) die Menschen an Leukämie-, Lymphdrüsen- und anderen Krebsarten sterben. Majak heißt nach ihrer Zentralstadt jene Region, die von russischer Regierungsseite im Wortsinne totgeschwiegen wird. Natalia Manzurova war Liquidatorin In Tschernobyl. Jurorin Christine von Weizsäcker: "Wir brauchen sie, sie brauchen uns."
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| Nadezhda Lvovna Kutepova | Natalia Manzurova |
In der Kategorie AUFKLÄRUNG teilen sich den Preis die beiden ZDF–Journalistinnen Barbara Dickmann und Angelica Fell, die sich auszeichnen, dass sie am Thema Atomenergie seit Jahrzehnten hartnäckig "dran bleiben" (wie es im Journalismus heißt, aber nur selten befolgt wird), auch wenn die Medienaufmerksamkeit gerade anderen Themen galt. Vorbildlich (im Wortsinn) war ihre Berichterstattung über die Leukämiehäufung am KKW Krümel.
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| Barbara Dickmann | Angelica Fell |
In der Kategorie LÖSUNGEN wird der Physiker Hans Grassmann geehrt, der die hohen Sphären der Physik (er war Mitarbeiter des Nobelpreisträgers Carlo Rubbia und gehörte zum Stab von CERN) verlassen hat, um einfache Lösungen für unseren Energiebedarf zu suchen. Sein Modell der Linearspiegel findet derzeit großes Interesse in China. Hans Grassmann lehrt an der Universität von Udine in Italien.

Den Ehrenpreis für LEBENSWERK teilen sich der österreichische Aktivist Heinz Stockinger und die australische Ärztin Helen Caldicott.
Heinz Stockinger zählt zum Kern der österreichischen Anti-Atom-Bewegung und war in den siebziger-achtziger Jahren eine der Frontfiguren im erfolgreichen Widerstand gegen
das Kernkraftwerk Zwentendorf und – grenzüberschreitend – gegen die WAA Wackersdorf. Er ist Gründer der Plattform gegen Atomgefahren Salzburg (www.plage.cc) und bis heute als Aufklärer aktiv.
Helen Caldicott hat als Ärztin während des Kalten Kriegs ihren Platz in der internationalen Anti-Atom-Bewegung eingenommen. Sie war 1971 Mitinitiatorin der
australischen Proteste gegen französische Kernwaffentests im Pazifik. Sie war Mitbegründerin von Physicians for Social Responsibility, einer Vereinigung von über
20.000 Ärzten und Lehrstuhlinhabern mit dem Ziel, an ihren Universitäten über die Risiken der Nutzung von Kernenergie und Kernwaffen aufzuklären. 2001 gründete
sie in Washington D.C. das Nuclear Policy Research Institute. Caldicott hält weltweit
Vorträge zum Themenkomplex Atomenergie und die Folgen.
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| Heinz Stockinger | Helen Caldicott |
Weitere Bilder und Informationen zu unseren Preisträgern finden Sie in Kürze auf unserer Website. Falls Sie die feierliche Preisverleihung 2011 besuchen möchten informieren Sie sich bitte unter unseren Veranstaltungshinweisen.
Seit 1998 ehrt der Nuclear-Free Future Award weltweit Menschen, die sich, als Individuen oder in Initiativen, auf herausragende Weise für eine Zukunft ohne Atomwaffen und ohne Atomstrom einsetzen. Der Preis, mit je 10 000 Dollar ausgestattet, wird in den drei Kategorien Widerstand, Aufklärung und Lösungen verliehen; daneben gibt es einen Ehrenpreis für Lebenswerk. International anerkannte Musiker begleiten den jährlichen Festakt, der um die Welt wandert. Mit der IPPNW ist der NFFA seit 2000 verbunden; die Verleihung, sonst immer im Herbst, wird 2011 anlässlich des 25. Tschernobyl-Jahrestages in den April vorverlegt.
zum Download des FlyersDie Petra Kelly Stiftung lädt zu einer Veranstaltungsreihe anlässlich des 25. Jahrestages der Tschernobyl Katastrophe. Die dreiteilige Reihe findet im April/Mai an Standorten in der Nähe bayerischer AKWs statt (Schweinfurt, Landshut, Augsburg) und befasst sich mit den damaligen Ereignissen sowie der aktuellen Diskussion um die Atompolitik. Unter den Referenten sind unter anderem der NFFA Preisträger und Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell und Raimund Kamm von der Bayern Allianz 2010 für Automausstieg, zu deren Gründungsmitgliedern der Nuclear Free Future Award zählt.
zum Download des Programms
Seit 1998 ehrt der Nuclear-Free Future Award weltweit Menschen, die sich, als Individuen oder in Initiativen, auf herausragende Weise für eine Zukunft ohne Atomwaffen und ohne Atomstrom einsetzen. Der Preis, mit je 10 000 Dollar ausgestattet, wird in den drei Kategorien Widerstand, Aufklärung und Lösungen verliehen; daneben gibt es einen Ehrenpreis für Lebenswerk. International anerkannte Musiker begleiten den jährlichen Festakt, der um die Welt wandert. Mit der IPPNW ist der NFFA seit 2000 verbunden; die Verleihung, sonst immer im Herbst, wird 2011 anlässlich des 25. Tschernobyl-Jahrestages in den April vorverlegt. Die Namen der Preisträger werden Anfang März bekannt gegeben.
zum Download des Flyers
Wir finden, dass bisher die Hilfe weltweit nicht im erforderlichen Maß angelaufen ist. Umso mehr Dank den InitiatorInnen für ihr Engagement!
Atom-Bombe und Atom-Kraft sind von Anfang an Zwillinge. Die Menschen in Japan haben jetzt beide Aspekte leidvoll erfahren müssen.
Naturkatastrophen lassen sich nicht verhindern. Aus von Menschen gemachten Katastrophen aber können und müssen wir lernen.
Das Atomzeitalter wurde von Menschen begonnen und NUR wir Menschen können es beenden.
In der jetzigen Situation diesen Aspekt ins Bewußtsein zu bringen, angesichts der dreifach, durch Erdbeben, Tsunami und Atomktastrophe schwer getroffenen Menschen in Japan, ist uns ein großes Anliegen.
Gegen 19 Uhr wird Stefan Liedtke vom NFFA auf der Bühne sprechen.
...und wie wappnet man sich dagegen? Eine Anleitung gibt Frank Schirmacher in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Wappnen Sie sich hier.
Am Freitag und Samstag den 25./26. März findet im Eine-Welt-Haus in München die Tagung mit dem Titel "Bombenrisiko Atomkraft"statt.
Hauptthema der vom Koordinierungskreis "Zukunft ohne Atomwaffen" (ZOA)
organisierten Veranstaltung ist das Verhältnis zwischen ziviler und militärischer Nutzung der Atomenergie und der sogenannten "Dual-Use" Technologien.
Für beide Nutzungspfade muss Uran unter fatalen Folgen für Mensch und Natur abgebaut werden.
Am Samstag wird Claus Biegert, Gründer des Nuclear Free Future Award über diesen Uranabbau einen Vortrag halten.
Anmeldung zum Kongress unter: www.zukunft-ohne-atomwaffen.de
Die atomare Katastrophe in Japan erfüllt IPPNW, die Organisation "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges", mit großer Sorge.
Um ihr Mitgefühl für die japanische Bevölkerung zum Ausdruck zu bringen, veranstaltet IPPNW-Concerts am Samstag, den 19. März, um 22.30 Uhr
in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Kurfürstendamm in Berlin ein Sonderkonzert.
Namhafte Künstler und Ensembles, u. a. die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker, der Oboist Albrecht Mayer und der Geiger Kolja Blacher,
haben ihre Teilnahme zugesagt. Das genaue Programm wird noch bekannt gegeben.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.
IPPNW e.V.
Konto Nr. 222 22 55 bei der Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 100 205 00
Verwendungszweck: JAPANHILFE
Deutschlandradio Kultur zeichnet das Konzert auf und sendet es am Samstag, dem 26.3.2011, ab 21.45 Uhr.
Deutschlandradio Kultur stellt das Benefizkonzert der Europäischen Rundfunkunion (EBU) und ihren assoziierten Mitgliedern live zur Verfügung; damit wird eine Ausstrahlung weltweit ermöglicht.
"Nach den starken Protesten im letzten Jahr heißt es jetzt: Dranbleiben! Deswegen gehen wir am 12. März gehen wir wieder auf die Straße - quer durchs ganze Land: Auf über 45 Kilometern bilden wir eine gigantische Menschenkette zwischen dem AKW Neckarwestheim und der Landeshauptstadt Stuttgart. Gemeinsam mit Zehntausenden nehmen wir jetzt den Atomausstieg selbst in die Hand! Warum die Menschenkette so wichtig ist und was sie politisch bedeutet."(Mehr)
zur Homepage von ".ausgestrahlt"
Jillian Marsh widmet Ihre Doktorarbeit über Uranabbau auf indigenem Territorium in Australien allen friedlichen Bewegungen, die an eine entkolonialisierte und nuklear freie Welt für kommende Generationen glauben. zum Download...(englisch)
24.01.11, OSLO – Bekannt wurde er durch seinen mit Buttons gefüllten Kinderwagen, mit dem er durch die Straßen Oslos zog um sich gegen Atomwaffen einzusetzen. Dennoch war Ole Kopreitan mehr als nur ein außergewöhnlicher Mahner auf Oslos Karl Johans Gate. Er war ein leidenschaftlicher und preisgekrönter Friedensaktivist. Mehr auf Views and News from Norway (englisch)
Wir brauchen eine Kultur der Zivilcourage!
Unbequeme Wahrheiten gehören ans Licht.
Hinschauen statt Schweigen, Weghören und Wegsehen.
Zivilcourage ist notwendig, um das soziale Miteinander, Friede,
Gerechtigkeit, Gesundheit und Umwelt zu erhalten.
Wir brauchen Menschen, die sich für die Allgemeinheit einsetzen
und aus Gewissensgründen protestieren gegen
Ungerechtigkeit, Korruption, strukturelle oder vertuschte Gewalt.
Das Buch der Wissenschaftsjournalistin Antje Bultmann
stellt drei Preisträger des Nuclear-Free Future Award vor:
Siegwart-Horst Günter, Asaf Durakovic, Eugene Bourgeois.
9.12.2010–Armin Weiss starb am vergangenen Dienstag, nur zwei Tage nach seinem 83. Geburtstag. Der gebürtige Oberpfälzer und frühere Landtagsabgeordnete der Grünen war der Kopf des Widerstandes gegen die WAA in Wackersdorf. Für sein Lebenswerk erhielt er 2007 den Nuclear-Free Future Lifetime Achievement Award. Mehr von Bündnis 90 Die Grünen Landesverband Bayern...
Seit Tollwood Festivalstart am 24. November haben sich schon etliche Besucher an unserer Aktion "Return to Sender" beteiligt und ihr kleines Atommüllfass unterschrieben. Diese werden im Zwischenlager gesammelt und Anfang 2011 in Berlin an Frau Merkel übergeben. Wenn ihr selbst nicht vorbeikommen könnt, um eine Dose zu unterschreiben, könnt ihr dies auch online tun. Gebt dem Protest eure Stimme: mitmachen !
50.000 Menschen standen am Samstag den 9. Oktober Schulter an Schulter. Die zehn Kilometer lange Menschenkette durch die Münchner Innenstadt war oft mehrere Reihen stark. Damit ist die heutige Menschenkette für den Atomausstieg und für Erneuerbare Energie die größte Anti-Atom-Demo in Bayern seit Wackersdorf.
Die Anzahl der Teilnehmer hat die Erwartungen der Veranstalter weit übertroffen. Im Vorfeld hatte KettenreAktion Bayern von 15.000 Teilnehmern gesprochen. Die außergewöhnlich starke Mobilisierung hatte sich aber bereits abgezeichnet. Am Freitag Abend hatte München bereits mehr Online-Unterstützer als die Berliner Reichstagsumzingelung. Über 60 Busse und ein Sonderzug sind aus ganz Bayern und der Bundesrepublik angereist. Auch viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich und der Schweiz haben den Weg auf sich genommen. In Wien gab es eine Solidaritätskundgebung vor der Deutschen Botschaft.
Am heutigen Samstag wurde bewiesen, welches enormen Gewicht die Bürgerinnen und Bürger Bayerns, Österreichs und der Schweiz, der Frage nach dem sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft beimessen. Die schwarz-gelbe Regierung im Bund und in Bayern ist auf Kollisionskurs mit der Mehrheit der Bevölkerung. Eine Laufzeitverlängerung wird in Bayern, in der Schweiz, in Österreich und in der Bundesrepublik Deutschland nicht kampflos hingenommen werden.
Für München heißt das Isar 1 muss in 234 Tagen still gelegt werden. KettenreAktion Bayern hat bewiesen, die letzte Entscheidung ist in dieser Sache auch in der Hauptstadt der Atomlobby nicht gefallen.
01.09.10–Die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben auf einer Sitzung ihres internationalen Rats am Sonntag in Basel, Schweiz, eine Resolution zur Ächtung von Uranabbau und der Produktion von Yellowcake (Uranoxid) verabschiedet. Beide Verfahren werden in der Resolution als "unverantwortlich" und "ernsthafte Bedrohung für Gesundheit und Umwelt" beschrieben (mehr von IPPNW)...
2010 Nuclear-Free Future Award Preisträger, Musiker und Team Nuclear-Free Future Award, Great Hall of Cooper Union © Orla Connolly
Laufzeitverlängerung – das klingt so betrügerisch versimpelt wie Störfall oder
Brückentechnologie. All diese Vokabeln haben das Zeug, einmal zu den
Unworten des Jahrhunderts zu zählen – sie vertuschen und desinformieren.
Im Bewusstsein, dass das Atomzeitalter dringend beendet werden muss,
ehrt der Nuclear-Free Future Award regelmäßig Menschen, die selbstlos
und hartnäckig für eine nuklearfreie Zukunft kämpfen.
Der Nuclear-Free Future Award in den Kategorien Widerstand, Aufklärung und Lösungen
ist mit je 10.000 Dollar dotiert; daneben gibt es zwei Ehrenpreise.
11.08.10–Die verheerenden Waldbrände in Russland löst auch bei vielen Menschen in Deutschland Besorgnis aus – die Feuer wüten auch in Gebieten, die durch das Unglück von Tschernobyl verseucht wurden. Experten warnen allerdings vor Panikmache (mehr von Simone Andrea Mayer, Kölner Stadt-Anzeiger)...
16. Juni 2010–Unser Preisträger Klaus Traube sprach Mitte Juni im Münchner Künstlerhaus. Anhand der folgenden pdf-Folien machte er deutlich, dass von einer "Renaissance der Atomkraft" keine Rede sein kann. In den nächsten zwanzig Jahren werden weltweit mehr AKWs stillgelegt als neu ans Netzt gehen werden.
12. Juni 2010 –Eine Potsdamer Erklärung zur Ächtung von Atomwaffen haben die deutschen "Bürgermeister für den Frieden" gestern im Stadthaus verabschiedet. Ausdrücklich unterstützen sie darin "das Ziel von US-Präsident Obama und der deutschen Bundesregierung, eine atomwaffenfreie Welt zu verwirklichen". Als zeitliche Vorgabe für eine "weltweite Nulllösung" benennen sie das Jahr 2020. Konkret fordern die "Bürgermeister für den Frieden", zu denen seit 2005 auch Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs gehört, dass sich die Bundesregierung für den Abzug der letzten US-Atomwaffen aus Deutschland einsetzt. Die "Mayors for Peace", "Bürgermeister für den Frieden", sind eine internationale Organisation, die 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters von Hiroshima gegründet worden ist. Mehr von POTSDAMER Neuste Nachrichten...
21. Juni 2010–Die Passionsspiele hinterlassen ihre Spuren in der Dorfstrasse 15. Malerin Elisabeth Endres, dem NFFA seit Jahren verbunden, sorgt für zeitgemäße Interpretation der christlichen Botschaft. Von der Festspielleitung steht ein Kommentar noch aus. Die Künstlerin steht in jedem Fall mit ihrer Behauptung "Kernspaltung – Jesus wäre dagegen gewesen" im krassen Widerspruch zum Vatikan, wo man Atomstrom als Energie für Gottes Schöpfung für richtig erachtet.
23. Mai 2010 –Vor 25 Jahren hat er Informationen über das israelische Atomprogramm veröffentlicht, dafür wurde Mordechai Vanunu bereits verurteilt. Doch nun haben ihn die Behörden erneut festgenommen – Begründung: Der Kerntechniker habe sich mit Ausländern getroffen. Mehr von Spiegel-ONLINE...
SYDNEY,24MAY–Millions of litres of radioactive water from the Ranger uranium mine have flowed into world heritage-listed wetlands in Kakadu National Park.
Aboriginal traditional owners say they will oppose plans for a huge expansion of the 30-year-old mine by Energy Resources of Australia unless the company upgrades its environmental protection procedures.
The Rio Tinto-owned company has attempted to downplay an unexplained spike in contaminated water flowing from the mine into Kakadu's Magela Creek between April 9 and 11, the Herald can reveal.
More from LINDSAY MURDOCH in the Sydney Morning Herald...
12. Mai 2010 – Nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen ist im Bundesrat die schwarz-gelbe Mehrheit dahin. Nun kann die Länderkammer Gesetzesvorhaben des Bundestags blockieren. SPD und Grüne hoffen, auf diesem Weg auch längere Atom-Laufzeiten verhindern zu können. Ob der Bundesrat hier überhaupt mitreden darf, ist jedoch umstritten... Der grüne Energiepolitiker Hans-Josef Fell glaubt, dass der Bundesrat vielleicht auch dem Ausstieg hätte zustimmen müssen. Damals habe die Länderkammer einfach akzeptiert, dass sie nicht mitentscheiden durfte, sagt Fell – obwohl unionsgeführte Länder wie Baden-Württemberg oder Bayern anderer Meinung waren. Das Veto-Recht habe der Bundesrat schlicht nicht eingeklagt. Mehr von "Wir Klimaretter"...
Chernobyl: Consequences of the Catastrophe for People and the Environment is written by
Alexey Yablokov, Vassily Nesterenko and Alexey Nesterenko. 'This book is in contrast to findings
by the World Health Organization, International Atomic energy Agency and the United Nations
Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation who based their findings on some 300
western research papers, and who found little of concern about the fallout from Chernobyl. They
are leaving out the findings of some 30,000 scientific papers prepared by scientists working and
living in the stricken territories and suffering the everyday problems of residential contamination
with nuclear debris and a contaminated food supply. More from ens-newswire...
Or take a look at the book...
Die Frankfurter Buchmesse 2009 stand unter dem Thema China.
Damit war die größe Buchmesse der Welt mit politischer Brisanz versehen. Auf dem Stand der internationalen Menschenrechtsorganisation "Gesellschaft für bedrohte Völker" wurde auch die Freiheit von Sun Xiaodi gefordert. Mehr von Human Rights in China (HRIC)...