Es war 1977 in Genf. Indigene Delegationen von Alaska bis zu den Anden traten das erste Mal in der UNO auf, um über Landraub, Landzerstörung, Völkermord und Verfolgung Zeugnis abzulegen. Winona LaDuke, eine indianische Highschool-Absolventin aus Minnesota, zeigte mir auf einer selbst gefertigten Landkarte die Uranabbaugebiete in den USA: sie lagen alle auf Indianerland. Dann sagte sie: "Wenn du als Journalist weiterhin über uns schreiben willst, dann solltest du auf das Uran schauen. Das ist unser Tod." Ihre Worte wurden mein Wegweiser. Was ich heute tue, als Journalist und als Aktivist, führt zurück auf diese Begegnung in Genf.