Eröffnungszeremonie: Mayraa Gomez, Gloria Lewis,
Suwimi Lewis, Lauria Goodman, Anna Rondon und Esther Yazzie.
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Beim World Uranium Hearing vom 13. bis 18. September 1992 in Salzburg kamen die VetreterInnen der eingebohrenen Völker zu Wort, die zu den ersten Opfern der Atomindustrie gehören. Sie erzählten von ihren Leiden und vermittelten ihr Weltbild, das zu einer Hoffnung für die gefährdete Menschheit werden kann: »Während für den Weißen Mann nur der Weiße ganz Mensch ist, ist für den Indianer alles verwandt, alles war wie ein menschliches Wesen«, sagt die Diné-Indianerin Esther Yazzie. Unser Konzept war von Anfang an darauf ausgerichtet, nicht die berühmten Redner und Funktionäre, sondern unmittelbar Betroffene der indigenen Nationen zu bitten, Zeugnis abzulegen. Damit war bereits ein Problem zu lösen: Wir mußten vermitteln, daß wir keineswegs die Absicht hatten, sie als Opfer zur Schau zu stellen. Es galt, Scheu und Skepsis zu überwinden, eine Vertrauensbasis zu schaffen, einen Weg zu finden, der es den betroffenen Menschen ermöglichte, diesen Schritt in die Öffentlichkeit zu wagen. Es ist uns gelungen. |
Thomas Banyacya Sr., Hopi Elder
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Ryoko Tahara, Japan
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Carl Amery, Deutschland
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Tom Bailie, USA
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Prof. Dr. Alice Stewart, Great Britain
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DIE TRÄNEN UNSERES JAHRHUNDERTS
Jahrhundert der brandstiftenden Narren |
Galsan Tchinag, Tuwina Nation
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John Ondawame und Archbishop Emanuel Milingo, Papua
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II.
Jahrhundert der Völkermord-Leidensgeschichten,
ABDOULAYE FANYE TOURE |
Prof. Ibraev, Kazakhstan
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Petra Kelly, Deutschland
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Laurie Goodman und Anna Rondon, Navajo Nation
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Die graphischen Darstellungen stammen aus dem Buch POISON FIRE SACRED EARTH, eine schriftliche Aufzeichnung der Aussagen und Vörträge der historischen Woche in Salzburg. |
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